• 7. Januar 2021

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wie Sie sicher der Presse entnommen haben, bleiben die Schulen in Baden-Württemberg auch nach den Weihnachtsferien vorerst geschlossen, d.h. ein Präsenzunterricht findet nicht statt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-4 erhalten wie bisher auch
Lernmaterialien, die zu Hause bearbeitet werden sollen.

Für die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 wird Fernunterricht angeboten.
Für die Schüler der Abschlussklassen kann ergänzend zum Fernunterricht auch
Präsenzunterricht angeboten werden, sofern dies zwingend zur Prüfungsvorbereitung notwendig ist.

Wie schon vor Weihnachten wird auch wieder eine Notbetreuung für die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen angeboten. Allerdings kann die Notbetreuung nur dann in Anspruch genommen werden, wenn keine andere Betreuung möglich ist. Konkret heißt das, dass beide Erziehungsberechtigten durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind und auch keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht. Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit an.
Auch wenn das Kindeswohl dies erfordert, ist eine Aufnahme in die Notbetreuung
möglich.

Eine besondere Formvorschrift für die Aufnahme in die Notbetreuung gibt es nicht. Die Betreuungszeit beginnt um 8.30 Uhr und endet zu den sonst üblichen
Betreuungszeiten.
Persönliche Absprachen über die Anpassung der Zeiten sind selbstverständlich möglich. 

Wenn Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, dann melden Sie sich bitte per Telefon oder noch besser per Mail bei der Schule (07371 955 300 bzw.
markus-schuster@t-h-s.de).

Vom Kultusministerium gibt es aber die dringende Bitte, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn diese zwingend erforderlich ist und keine andere Möglichkeit der Betreuung besteht.
Oberstes Ziel ist nach wie vor, die Ansteckungsgefahr klein zu halten und somit eine möglichst strenge Kontaktvermeidung.
Demzufolge dürfen Sie ihre Kinder auch nicht in die Notbetreuung bzw. die Schule
schicken wenn
– sie in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind
– sie sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben
– sie typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus, wie Fieber, trockenen Husten, Störung des Geschmacks-oder Geruchsinns aufweisen.

Das Teilnahme-und Betretungsverbot kann aufgehoben werden, wenn ein negativer Coronatest vorgelegt wird.

Ich bitte Sie auch weiterhin, die Berichte in der Presse und im Rundfunk, bzw. die
Informationen hier auf der Homepage genau zu verfolgen.
Sobald klar ist, wie es mit eventuellen Schulöffnungen ab dem 18. Januar 2021
weitergeht, werden wir Sie hier informieren.

Ich weiß, dass die Maßnahmen uns und Sie alle enorm fordern und belasten. Ich bitte aber erneut um Ihr Verständnis und wir wünschen uns alle, dass die Schulen möglichst bald wieder im normalen Umfang öffnen können und wir alle unser gewohntes Leben zurückbekommen.

Herzliche Grüße aus Heudorf und bleiben Sie vor allen Dingen gesund.

Markus Schuster
Schulleiter